Die Xinhai Revolution

Die Xinhai-Revolution wurde nach dem Jahr des Metall-Schweins benannt. Die Revolution begann im Herbst 1911 und endete mit dem Thronverzicht des sechsjährigen Kaisers Puyi am 12. Februar 1912.

Hintergrund – 1910

manchuriaEs brodelte in China seit langer Zeit, große Unzufriedenheit hatte sich in der Bevölkerung, bei den einfachen Bürgern, wie in den gebildeten Kreisen breitgemacht. Die verheerenden Lungenpest-Epedemie im Jahre 1910 in der Mandschurei, der dadurch leidende Handel und die den Eisenbahngesellschaften eingeleiteten  Maßnahmen degegen brachten das Fass zum Überlaufen. Zusätzlich bewirkte eine starke Überschwemmung des Flusses Jangtsekiang im Hochsommer, das der Handel insbesondere in Hankou beeinträchtigt wurde.

Weiterer Verlauf

1911 hatte die chinesische Regierung eine Eisenbahnlinie an ausländische Banken verpfändet und die chinesischen Aktionäre enteignet. Die Eigentümer wiegelten die Arbeiter auf, lösten damit im Westen Chinas die sogenannten „Eisenbahnunruhen“ aus. Am 10. Oktober begann ein bewaffneter Aufstand in Wuchang, der sich wie eine Welle durch das Land ausbreitete.

Dr._Sun_in_London

Der Interlektuelle Sun Yat-sen, der bereits 1895 in Guangzhou einen gescheiterten Aufstand angeführt hatte und später in die USA gegangen war kehrte aus den Vereinigten Staaten zurück und übernahm die Führung.

Er residierte im Palace Hotel in Shanghai.

Am 6. Dezember setzte Kaiserinwitwe Longyu den 6-Jährigen Prinzen Chun II. als Regenten ab. Am 29. Dezember wurde Sun in einer Konferenz von Provinzrepräsentanten in Nanjing zum Übergangspräsidenten der Republik China gewählt. Kaiserinwitwe Longyu unterzeichnete den „Edikt der Abdankung des Qing-Kaisers“.

Im August 1912 gründeten Song Jiaoren und Sun Yat-sen in Shanghai die Kuomintang, deren provisorischer Vorsitzender Sun wurde.

 

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